Siedewasserreaktor / Druckwasserreaktor… was ist das und wo ist der Unterschied?

Frage von Karlson: Siedewasserreaktor / Druckwasserreaktor… was ist das und wo ist der Unterschied?
Soll ein Referat halten! Kann mir jemand den Unterschied und die Arbeitsweise dieser beiden Reaktoren erklären?
Vielen Dank!

Beste Antwort:

Answer by uule m
Ich erklärs jetzt mal einfach, das hoch wissenschaftliche kannst du in Wikipedia nachlesen.

Es handelt sich dabei um Kernreaktoren (Kraftwerke die ihre energie aus dem spalten von atomen gewinnen)

Siedewasserreaktor:

Durch die Kernspaltung wird energie frei, diese erwärmt das Wasser, es verdampft.

mit dem Dampf wird eine Turbine angetrieben die dann aus der bewegungsenergie des Dampfes, elektrische Energie macht, also Strom.

Druckwasserreaktor:

Das Wasser wird wie beim Siedewasserreaktor erwärmt, jedoch kann es nicht verdampfen da es unter Druck gehalten wird. Dadurch erreicht das Wasser bis zu 300 grad ohne zu verdampfen, das wasser wird nun weitergeleitet und der Druck aufgelöst, das Wasser verdampft sofort und treibt wieder eine Turbine an.

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3 Kommentare zu “Siedewasserreaktor / Druckwasserreaktor… was ist das und wo ist der Unterschied?”

  1. ruess_ke schreibt:

    Der Druckwasserreaktor hat den Vorteil, das die Turbine kein Reaktorwasser abbekommt. Er hat 2 Wasserkreisläufe mit einem Wärmetauscher Wasser/Wasser.

    Beim Siedewasserreaktor wird die Dampfturbine mit radioaktiv en Wasser verseucht, Reparaturen werden teuer.

    Kevin


  2. katerchen schreibt:

    Das Wasser wird wie beim Siedewasserreaktor erwärmt, jedoch kann es nicht verdampfen da es unter Druck gehalten wird. Dadurch erreicht das Wasser bis zu 300 grad ohne zu verdampfen, das wasser wird nun weitergeleitet und der Druck aufgelöst, das Wasser verdampft sofort und treibt wieder eine Turbine an.

    Da hat aber uule m die Sache nicht verstanden….

    es geht dabei NUR darum, ob es einen Primärkreislauf gibt oder nicht.

    Beim Druckwasserreaktor gibt es einen Primärkreislauf

    beim Siedewasserreaktor nicht.

    Es ist die Expansion des Dampfes, die die Energie liefert.
    Bei beiden Typen ist das völlig gleich….. lieber uule m


  3. niels r schreibt:

    Druckwasserreaktor

    Aufbau eines Kernkraftwerks mit DruckwasserreaktorDer Druckwasserreaktor ( DWR ) ist eine zu den Leichtwasserreaktoren gehörende Bauform eines Kernreaktors.

    Beim Druckwasserreaktor besteht das Kühlmittel aus Wasser (H2O), dem eine veränderliche Menge an Borsäure zugesetzt wird. Bor ist ein wirksamer Absorber für Neutronen, somit kann durch die Borsäurekonzentration die Leistung des Reaktors geregelt werden. Eine automatische, in der Physik begründete Leistungsregelung liegt im Zusammenhang von Brennstoff- und Kühlmitteltemperatur mit der Reaktivität. Eine Temperaturerhöhung im Reaktor führt zu:

    erhöhter Brennstofftemperatur: Dadurch steigt die Neigung des nicht spaltbaren Uranisotops 238, Neutronen zu absorbieren.
    erhöhte Kühlmitteltemperatur, geringere Dichte: Dadurch verringert sich die Moderationseigenschaft des Kühlmittels.
    Durch diese Effekte verringern sich die Reaktivität und somit die Leistung des Reaktors.

    Das Kühlmittel wird im Primärkreislauf unter erhöhtem Druck von 154–160 bar durch den Reaktorkern geleitet, wo es die Wärme des Kernzerfalls aufnimmt und sich auf etwa 325 °C erwärmt. Von dort wird es mit Kreiselpumpen in die Dampferzeuger gepumpt, die in der Form von Rohrbündelwärmetauschern ausgeführt sind. Nach der Übertragung der Wärme fließt das Kühlmittel zurück in den Reaktorkern. Dies ist ein Vorteil gegenüber dem Siedewasserreaktor, da das Kühlmittel, das zugleich als Moderator dient und außerdem immer etwas radioaktiv verunreinigt ist, sich ständig innerhalb des Sicherheitscontainments befindet. Daher sind im Maschinenhaus keine Strahlenschutzmaßnahmen notwendig.

    Das Wasser im Sekundärkreislauf steht unter einem Druck von etwa 65 bar, weshalb es an den Heizrohren der Dampferzeuger erst bei 280 °C verdampft. In einem Kernkraftwerksblock der in Deutschland üblichen elektrischen Leistung von 1400 MW beträgt die dabei entstehende Dampfmenge für alle Dampferzeuger zusammen etwa 7000 Tonnen pro Stunde. Der Wasserdampf wird über Rohrleitungen in eine Dampfturbine geleitet, die über den angekoppelten Generator elektrischen Strom erzeugt. Danach wird der Dampf in einem Kondensator niedergeschlagen und als Wasser mit der Speisepumpe wieder den Dampferzeugern zugeführt.

    Sidewasserreaktor: Wirkungsweise [Bearbeiten]Das vorgewärmte Wasser wird in den Druckbehälter des Reaktors gepumpt, der durch das Containment vom restlichen Aufbau isoliert ist. In dem Druckbehälter befinden sich die Brennelemente aus Urandioxid angereichert mit Uran-235, das temperaturbeständig und chemisch nicht reaktiv ist. Das hier verwendete Uran ist bis zu 4,02 % angereichert. Der Druckbehälter ist zu ungefähr zwei Dritteln mit Wasser gefüllt. Durch die beim Kernzerfall entstehende Wärme verdampfen Teile des Wassers bei 71 bar und 286 °C im Druckbehälter; dieser Dampf treibt die Turbine an. Mit Hilfe eines Generators wird die Drehbewegung der Turbine in elektrischen Strom umgewandelt. Der entspannte Wasserdampf wird durch Kühlwasser im Kondensator verflüssigt und wieder dem Kreislauf zugeführt. Die im Reaktor erzeugte Dampfmenge beträgt bei einem Siedewasserreaktor eines deutschen Kernkraftwerkes etwa 7000 Tonnen pro Stunde.

    Die Reaktorleistung kann über Wasserumwälzpumpen im Bereich zwischen etwa 60 % und 100 % geregelt werden. Die weitere Regelung findet über Steuerstäbe aus Borcarbid oder den Metallen Hafnium oder Cadmium statt. Beim Abschalten aller Umwälzpumpen fällt die Leistung auf 30-40 % der Nennleistung in den sogenannten Naturumlaufpunkt. Der (potentielle) Wirkungsgrad eines Siedewasserreaktors ist nur unwesentlich kleiner als der des Druckwasserreaktors. Der Nettowirkungsgrad liegt bei ca. 35 Prozent.


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